Unsere Vorliebe für Chia und anderes sogenannte Super Food

Keramikkiste Chia, superfood

In unserer Keramikkiste spielt sich das Leben nicht nur drinnen ab, wie ihr sicherlich schon an unseren Beiträgen gemerkt habt. Wir interessieren uns auch sehr für gesunde Ernährung und eine Lebensweise, die der Gesundheit zuträglich ist. Wir sind vielleicht nicht alle rank und schlank, aber wir fühlen uns jung und dynamisch, das ist ja wohl die Hauptsache. Wir treiben auch Sport, wenn wir nicht gerade am Basteln und Werkeln sind. Besonders hat unsere Gesundheit von ein paar Lebensmitteln profitiert, weshalb wir hier ein wenig darüber berichten wollen. Chia ist ein Pseudo-Getreide, das wir inzwischen täglich essen und wir fühlen uns toll!

Weniger Weizenprodukte und mehr Chia und schon ging es bergauf mit der Gesundheit

Verdauungsprobleme? Das hat unsere ganze Familie nicht mehr, seit wir Weißmehl reduziert und ein paar gesunde Samen in unsere Ernährung integriert haben. Chia hat uns dabei besonders fasziniert. Inzwischen wird das aus Südamerika stammende Pseudo-Getreide als Super Food angepriesen, aber wir finden dieses Wort eigentlich nicht so toll. Es klingt wie ein künstliches Markenprodukt, wenn man es so nennt. Dabei ist es einfach nur ein Samen und praktisch ein Pendant zu unserem Leinsamen in Deutschland. Die bezeichnende Eigenschaft daran ist, dass es in Wasser quillt, genauer gesagt, bildet sich eine Art Glibber um den Samen herum, sobald er mit Wasser in Kontakt kommt. Wenn man Chia einweicht, hat man also viel Volumen und ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, bringt das im Verdauungstrakt einen tollen Effekt, so wie man ihn auch von Ballaststoffen erwartet. Die Verdauung läuft also auf Hochtouren. Dazu wirkt Chia auch noch basisch und hat somit eine zusätzlich entgiftende Wirkung. Einmal mechanisch und dann auch noch durch den PH-Wert, sozusagen. Wir konnten feststellen, dass sich die Haut und die Haare verbessert haben, seit wir Chia essen. Da wir die Chiasamen nicht mahlen, schieben wir diese Resultate darauf, dass sich der Körper von Abfallprodukten reinigt und sich einfach um die Baustellen kümmern kann, die er ansonsten nicht für so wichtig hält. Er hat einfach mehr Energie, um die Zellen zu erneuern. Sogar Falten scheinen zu verschwinden, das kann aber auch Einbildung sein. Es ist faszinierend, denn wir glauben irgendwie nicht, dass der Chiasamen unvermahlen aufgeschlüsselt wird, denn er kommt praktisch intakt wieder heraus.

Chiapudding ist unser neues Lieblingsfrühstück

Manche unserer Familienmitglieder, hier sollen nun keine Namen genannt werden, haben sich anfangs etwas vor der Konsistenz der Chiasamen gegruselt. Eingeweicht in Wasser entsteht das sogenannte Chia-Gel und, Zitat: Das erinnert ein wenig an Froschlaich. Das ist aber wirklich nur eine Kopfsache. Über Nacht im Kühlschrank vermischt mit Wasser kann man das Gel weiter verwenden, indem man weitere Zutaten zumischt. Joghurt, Kefir, Früchte, es ist alles möglich. Wir süßen das Gemisch auch noch mit Stevia, weil das eine kalorienarme und gesunde Alternative zu Zucker ist. Die Kügelchen beziehungsweise Samen bemerkt man nicht und Chia ist ziemlich geschmacksneutral. An und für sich ist es beim Essen schon sehr gut mit Pudding zu vergleichen. Als kleinen Knusperspaß, weil wir ja früher Cornflakes-Esser waren, dienen dann leckere Nüsse oder neuerdings auch Amaranth. Dies ist ein weiteres Pseudo-Getreide, auch gesund, aber es knuspert eben und bildet nicht das flupschige Zeug wie Chia. Amaranth kann man mit etwas Feingefühl sogar in einer heißen Pfanne aufpuffen. Das wird dann ähnlich wie Puffreis, aber wir bevorzugen ihn ungepufft und haben es bei einem Experiment belassen, das mäßig erfolgreich war. Einige Samen sind angebrannt und die Ausbeute war spärlich, um ehrlich zu sein. Die Mühe investieren wir lieber in selbst gebackenes, frisches Brot, das wir ebenfalls mit verschiedenen Pseudo-Getreide und natürlichen Zutaten anreichern.

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